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Jamaika-Koalition in Schleswig-Holstein und SSW einig über die Eckpunkte des neuen GSSV
18.09.2019

In einer gemeinsamen Medieninformation zeigen sich die schleswig-holsteinische Regierungskoalition und der Südschleswigscher Wählerverband (SSW) einig darüber, welche Punkte zwingend in den neuen Glücksspielstaatsvertrag gehören.

In Sinne von Hans-Jörn Arp (CDU), Jan Marcus Rossa (FDP), Lasse Petersdotter (Bündnis 90/Die Grüne) und Lars Harms (SSW) herrscht Einigkeit darüber, dass das Glücksspiel fair, legal und transparent betrieben werden muss. Dies sei nur möglich, sobald der Glücksspielmarkt gesetzlich geregelt und überwacht wird. Ein zentrales Thema ist und bleibt der Spieler- und Jugendschutz, insbesondere bezüglich der Suchtgefahren des Glücksspiels. Zudem könnten so Betrug und Geldwäsche effektiv bekämpft werden.

Daher beruft sich die Jamaika-Koalition und der SSW auf folgende Punkte, die im neu verfassten Staatsvertrags berücksichtigt werden müssen.

  • Die Form des Online-Casinos muss zugelassen werden.
  • Livewetten auf Ergebnisse und Tore, aber keinerlei Ereigniswetten, sollen zugelassen werden.
  • Lotto muss sich denselben Werbebedingungen stellen, wie es andere Glücksspielanbieter auch tun.
  • Ein Trennungsgebot darf nicht realisiert werden, sodass sich ein Anbieter nicht auf eine Form des Glücksspiel festlegen muss.
  • Die Attraktivität von Soziallotterien muss erhöht werden.
  • Eine einheitliche Sperrdatei soll installiert werden, sodass die Kontrolle des Marktes und der Schutz der Spieler gewährleistet ist.

Quelle:
Gemeinsame Medieninformation der Landtagsfraktionen der CDU, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und SSW in Schleswig-Holstein vom 18.09.2019