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Großbritannien setzt vermehrt auf Suchtprävention und Spielerschutz
12.11.2015

Verantwortliches Spiel stärker im Fokus: Die britische Glücksspielbehörde UK Gambling Commission nimmt die Anbieter von Off- und Online Gambling stärker in die Pflicht. Damit regiert der Gesetzgeber auf die wachsende Zahl von Casinos und Wettangeboten und auf die damit einhergehende Werbeflut in den Medien.

Mehr Engagement für Sachen Sicherheit und Prävention
Im United Kingdom zugelassene Gambling Anbieter dürfen die Untertanen Ihrer Majestät live und online mit einer riesigen Auswahl von Hasardspielen wie Roulette und Spielautomaten sowie den vielfältigsten Wettmöglichkeiten beglücken. Bevor sie den Geschäftsbetrieb offiziell aufnehmen können, müssen sich Casinos, Card Rooms und Wettbüros allerdings einem peniblen Lizenzierungsverfahren unterziehen. Künftig gehört dazu die Verpflichtung, sich intensiver in Sachen Spielerschutz zu engagieren. Dazu gehören unter anderem
- eine Ausweitung der Informationspflicht zur Suchtprävention,
- die Einrichtung besserer Methoden zur schnelleren Identifizierung von problematischem Spielverhalten,
- mehr Abgaben für den Responsible Gaming Trust, der unter anderem Forschungen im Bereich der Spielsucht finanziert.

Im Mutterland des Zockens verfügen die Behörden über das adäquate Instrumentarium dafür, das Verantwortungsbewusstsein der Gambling Industrie effizient in die richtigen Bahnen zu lenken. Ganz im Gegensatz dazu steht in Deutschland eine den aktuellen Gegebenheiten und EU Normen entsprechende, einheitliche Glücksspielgesetzgebung nach wie vor aus.