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Durchbruch für Schleswig-Holstein und Spieler von Online-Casinospielen
22.03.2019

Die Ministerpräsidenten geben das OK und Anbieter, Spieler und Hans-Jörn Arp jubeln. Das drohende Auslaufen der Lizenzen für Online-Casinospiele ist abgewendet. Die Lizenzen werden bis Mitte 2021 verlängert. Das schleswig-holsteinische Landeswappen wird demnach weiter auf derartigen Plattformen präsent sein.  

Der Alleingang von Schleswig-Holstein, eingeleitet von CDU und FDP, geht also weiter. Zwar wurde die Regelung zwischenzeitlich von der SPD gekippt, die verteilten Lizenzen behielten jedoch ihre Gültigkeit. Nun werden diese verlängert. Nicht zuletzt die starke Allianz im Landtag ist für ein allmähliches Zuwenden weitere Bundesländer zum schleswig-holsteinischen Vorbild verantwortlich.

Oberste Priorität bei Diskussionen, bezüglich Online-Glücksspiel und Sportwetten, hat stets der Spielerschutz, der bisher nicht durchgesetzt wird. Spieler hält das nicht vom Spielen im Internet ab und auch der steigende Umsatz der Anbieter erfordert eine Lösung. Für viele steckt diese in der Lizenzierung der Glücksspielanbieter. Dadurch dürften sie offiziell Glücksspiel anbieten und werben, seien aber beim Spielerschutz gefordert. Natürlich spielen geplante Steuereinnahmen ebenfalls eine Rolle in dieser Überlegung.

Teile dieser Regelung könnten auch in den kommenden Glücksspielstaatsvertrag einfließen. Eine Neuregelung des privaten Sportwettenmarkt steht zu Teilen schon fest. So soll die Begrenzung von Lizenzen aufgehoben werden und künftige Lizenzen eine Laufzeit von vorerst eineinhalb Jahren besitzen.

Hans-Jörn Arp sieht die Verlängerung als großen Erfolg für Schleswig-Holstein und die Nutzer von Online-Casinospielen. Er begrüßt die Anerkennung anderer Bundesländer, die den Weg Schleswig-Holsteins endlich als zielführend wahrnehmen.

Besonders profitieren hier die Nutzer von Online-Casinos, die fortan unter einer rechtlich fundierten Basis spielen können. Sicherheit bei Zahlungsströmen und Schutz vor Datenmissbrauch und Suchtgefahren gehen mit dieser Regelung einher. Auch die lokalen Sportvereine atmen erleichtert auf, denn die Förderung durch Steuereinnahmen von Glücksspielanbieter ist demnach sichergestellt.

Einzig die SPD stellt sich weiter quer und hinterfragt die fragwürdige Grundlage, auf dessen die Lizenzen verlängert wurden. So habe Schleswig-Holstein mit dem Alleingang großen Schaden angerichtet.

Quellen:

https://www.cdu.ltsh.de/pressemitteilung/durchbruch-bei-regelung-zum-online-glueckspiel.html

http://www.ln-online.de/Nachrichten/Norddeutschland/Ministerpraesidenten-sind-sich-einig-dass-Schleswig-Holstein-Online-Gluecksspiel-weiter-erlauben-darf