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Die Forderung nach gemeinsamen Handeln gegen illegales Glücksspiel
12.04.2018

Hessens Finanzminister Thomas Schäfer, ebenfalls Aufsichtsratsvorsitzender von Lotto Hessen, appellierte für eine einheitliche und zukunftsfähige Lösung, für den deutschen Glücksspielmarkt. Dr. Stephan Weinberg, seines Zeichens rheinland-pfälzischer Finanzsekretär und Aufsichtsratsvorsitzender der Lotto Rheinland-Pfalz GmbH, bestärkte ihn in seiner Aussage.

Zwar ist Dr. Stephan Weinberg erfreut, über die Umsetzungen und Grundsatzentscheidungen, die in den Glücksspielstaatsvertrags eingefloßen sind, bemängelt jedoch die Entwicklung des Glücksspielmarktes. Er äußert Bedenken bezüglich “Schwarzlotterien”, die ohne Lizenzen agieren und bewusst geltendes Recht missachten.

Folglich sinken die Umsätze der staatlichen Lotterien, während illegal operierende Anbieter offensiv im TV werben. Die finanziellen Vorteile liegen klar bei privaten Anbietern, die nicht am Gemeinwohl interessiert sind und keine Abgaben und Steuern abführen. Rheinland-Pfalz Lotto hingegen stellte rund 117 Millionen € für das Gemeinwohl bereit, trotz eines Umsatzminus 2017 von 6,9%. Dieses soziale Engagement staatlicher Lotterien, in den Bereichen Sport, Kultur, Umwelt und Soziales, unterscheidet sie klar von privaten Anbietern.

Dr. Stephan Weinberg fordert demnach die Fortentwicklung des Glücksspielvertrags, um den gesetzlichen Auftrag, das Glücksspiel in Deutschland zu kanalisieren, durchzuführen.

 

Quelle: https://fm.rlp.de/de/presse/detail/news/detail/News/gemeinsames-handeln-gegen-illegales-gluecksspiel-erforderlich/