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Die aktuellen Lage aus Sicht von Staatsminister Peter Beuthe
04.07.2019

Staatsminister Peter Beuth beschreibt mit seinem Beitrag über “die Eckpfeiler einer an Qualität orientierten Glücksspielregulierung in Deutschland” die derzeitigen Herausforderungen, den Hessischen Vorschlag zur Neuregulierung und den derzeitigen Stand der Verhandlungen eines neuen Glücksspielstaatsvertrages.

Peter Beuth sieht in der bis heute fehlenden Einigung der Länder ein politisches Dilemma, das zum Teil aus nicht vorhandener Kompromissbereitschaft resultiert sowie aus den zahlreichen moralischen Bedenken zur Deregulierung des Marktes. Jedes Bundesland hat seine eigenen Vorstellungen wie das deutsche Glücksspielwesen aussehen sollte - ebenfalls ein Umstand, der eine einheitliche Regulierung verhindert.

So hat zum Beispiel das Land Hessen seit 2015 eigene Richtlinien für ein kohärentes, rechtskonformes und zeitgemäßes Glücksspielwesen vorgestellt. Darunter finden sich bereits mehrmals diskutierte Punkte, wie die Regulierung von Casino- und Pokerspielen im Internet, die Abschaffung einer Obergrenze der Sportwetten-Konzessionen, Spielerschutzmaßnahmen durch monatliche Verlustlimits stat Einsatzhöchstgrenzen, eine allgemein einfachere Glücksspielregistrierung sowie die Gründung einer Anstalt öffentlichen Rechts.

Der Hessische Ansatz zu einer zeitgemäßen Glücksspielregulierung punktet mit Klasse statt Masse. Die wenigen Leitlinien erschaffen einen klar definierten Rahmen, indem sich Spieler sicher bewegen, Steuern legal entrichtet werden und die Grauzonen des bisherigen Status Quo verschwinden. Hessen hat seit der Vorstellung der Leitlinien auf die eigene Lösung hingewiesen, doch die Diskussion gewann erst in den letzten Monaten an Bewegung.

Quelle: 
https://www.gluecksspielwesen.de/2019/07/01/die-eckpfeiler-einer-an-qualitaet-orientierten-gluecksspielregulierung-in-deutschland/