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Bayern im Fahrersitz der Ministerpräsidentenkonferenz
22.01.2020

Am 1. Oktober 2019 übernahm Bayern von Hamburg den Vorsitz der Ministerpräsidentenkonferenz. Das ist für die Glücksspielregulierung nicht unwichtig, da Bayern hier eine liberale Stellung einnimmt.

Nach dem Auslaufen des Glücksspieländerungsstaatsvertrags Mitte 2021 muss der neue Glücksspielstaatsvertrag stehen. Bayern kann hierbei eine wichtige Rolle spielen

Das bisherige Problem: Jedes Land hat eine andere Sichtweise auf die Zukunft des Online-Glücksspiels. Und es sind die Landesregierungen, die schlussendlich darüber entscheiden werden und nicht die Bundesregierung. Somit steht es für jede Staatskanzlei offen, für welche Inhalte sie stimmen werden.

Bayerns Standpunkt ist bekannt und signalisiert dennoch Kompromissbereitschaft. Als Vorsitzland hat das Land Einfluss auf den Zeit- und Fahrplan der Gespräche - und die neue Glücksspielregulierung ist aus Sicht des Staatsministers Florian Herrmann ein gewichtiges Thema, das entschieden werden muss.

Bayern sieht sich in einer moderierenden Rolle und überlässt es vor allem Nordrhein-Westfalen und Berlin, einen Kompromiss zu finden. “Nur der Druck des ablaufenden Datums wird dazu führen, dass es bis zum nächsten Jahr zu einer Lösung kommt. Sonst hätten wir sie schon längst”, bemerkt Herrmann.

Quelle:
https://www.gluecksspielwesen.de/2020/01/21/gluecksspielregulierung-unter-neuem-vorsitz/