Das Angebot gilt nur für Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthaltsort in Schleswig-Holstein.
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Neue Regeln für Anbieter und Spieler

Die ab dem 15. Oktober in Kraft tretende Übergangslösung macht das Online-Glücksspiel zwar noch nicht legal, toleriert aber Anbieter, sofern diese bestimmte Kriterien erfüllen.

Für die Anbieter geht es in erster Linie um den Spielerschutz. Daher muss das Angebot künftig auf Deutsch zur Verfügung stehen. Strenge Richtlinien gelten auch bei der Authentifizierung von minderjährigen oder gesperrten Spielern. Weiter werden den Spieler im 30 Tagesrhythmus vergangene Einsätze, Gewinne und Verluste dargelegt. Ein Hinweis über die Suchtrisiken wird dem Spieler noch vor Spielbeginn kundgetan. 

Spieler werden ebenfalls ab dem 15. Oktober mit neuen Regeln konfrontiert. So dürfen Spieler nun mehr nur 1.000 € pro Monat auf das Spielkonto einzahlen. Das Spielen an mehreren virtuellen Spielautomaten auf einer Domain ist dann nicht mehr möglich. Die technische Durchführung dieser Richtlinie liegt in den Händen der Anbieter. Ferner darf ein Spiel nicht weniger als 5 Sekunden dauern, während der Einsatz pro Spiel nicht mehr als 1 € betragen darf. Zudem dürfen die Spiele künftig nicht als Automatenspiele oder mit dem Anhängsel Spielothek beworben werden. 

Bei all diesen Restriktionen fragt sich der Außenstehende, weshalb das Glücksspiel überhaupt legalisiert werden soll. Doch der stetige Wachstum des Online-Glücksspielmarkts lässt das Verbot als sehr fragwürdig dastehen. Darüber hinaus ist das Verbot konträr zum EU-Recht. Mit dem am 1. Juli 2021 in Kraft tretenden Glücksspielstaatsvertrag erhoffen sich die Länder den Markt kontrollieren zu können. Dies soll primär durch die Vergabe von Lizenzen an Online-Anbieter funktionieren, mit der diese legal in Deutschland agieren können.  

Quelle : Hessische Allgemeine Kassel Mitte vom 07.10.2020

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