Das Angebot gilt nur für Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthaltsort in Schleswig-Holstein.
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Länder verständigen sich auf neue Regeln in der Übergangszeit

Ab dem 15. Oktober greift die Übergangslösung bis zum Eintreten des neuen Glücksspielstaatsvertrags im Juli 2021. Bis sich die Staatskanzleichefs und Chefinnen auf einen groben Entwurf einigten, waren die Länder im Zwiespalt. Bundesländer wie Bremen und Niedersachsen sehnten sich nach strengen Richtlinien, während Schleswig-Holstein und Hessen einen liberalisierten Markt wünschten. 

Nun fanden die Bundesländer einen gemeinsamen Kompromiss, der beispielsweise beinhaltet, dass Anbieter, die zwar bisher verbotene Spiele anbieten, sich aber an die neuen Regeln halten, nicht zu belangen. Jedoch Anbieter, die sich nicht an die neuen Richtlinien halten, bekommen spätestens bei der Lizenzvergabe ernste Probleme. 

“Angebote sind nach wie vor illegal”, betont ein Sprecher des hessischen Innenministeriums. So haben sich die Kanzleichefs lediglich auf einen Ermessensrahmen geeinigt, der beinhaltet, was im Hinblick auf den kommenden Glücksspielstaatsvertrag geduldet wird. Es liegt sodann bei den Bundesländern, welche Angebote erlaubt werden und welche verboten bleiben. “Wer sich […] nicht daran hält, der muss damit rechnen, dass das Angebot durch die Glücksspielaufsicht untersagt wird”, führt der Sprecher weiter aus. 

Die neuen Regeln ab dem 15. Oktober 

Denn ab dem 15. Oktober gelten dann eine Vielzahl an Regeln für Glücksspielanbieter, darunter ein Einzahlungslimit von 1.000 €, ein “Panik-Knopf” der Spieler erlaubt sich selbst sperren zu können sowie ein Früherkennungssystem für suchtgefährdendes Verhalten. Ab dem 15. Dezember werden zudem eine Spiel-Mindestdauer von 5 Sekunden und ein Maximaleinsatz von 1 € eingeführt.

Gemischte Branchenreaktionen

Die Branche reagiert gemischt, Werbetreibende erkennen keine klaren Regeln, ob Anbieter werben dürfen. So einen geordneten Glücksspielmarkt in der Übergangszeit zu kanalisieren, scheint für Bernd Nauen, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes der Werbewirtschaft, problematisch.

GVC Regulierungschef Martin Lycka begrüßt hingegen die Rechts- und Planungssicherheit. Dadurch könne die Gefahr gebannt werden, “dass Spieler […] zu Schwarzmarktanbietern wechseln, die keinerlei Standards im Thema Suchtprävention haben“, erklärt Lycka.        

Quelle : https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/bundeslaender-beschliessen-neue-zockerregeln-16981683.html?GEPC=s5 (05.10.2020 09.00)

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