Das Angebot gilt nur für Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthaltsort in Schleswig-Holstein.
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Glücksspielmarkt wird legalisiert

Neuer Glücksspielstaatsvertrag öffnet den Weg für Online-Automatenspiele, Online Poker und virtuelle Automatenspiele. 

Die Einigung im März auf eine bundesweit gültige Regulierung hat viele überrascht, waren doch einige Länder für eine weitgehende Liberalisierung eingetreten, während andere Länder zögerlich agierten. 

Doch nun haben sich die Länderchefs darauf geeinigt, den unkontrollierten Glücksspielmarkt in kontrollierte Bahnen zu lenken. Bisher agierten Glücksspielanbieter im Internet trotz des Verbotes relativ frei. 

Laut Clemens Hoch, Chef der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, fehlte es an Vollzugsmöglichkeiten, aber kaum an Unrechtsbewusstsein der Anbieter. Daher sind im neuen Staatsvertrag umfassende Vollzugsmaßnahmen niedergeschrieben. 

Auch Nathanael Liminiski, Staatssekretär und Chef der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen, sieht künftige Erfolge beim Vollzug, primär durch die Zentralisierung in einer Glücksspielbehörde.

Durch die Regulierung des Online-Marktes werde zudem der Schwarzmarkt schrumpfen lassen, sodass er besser überwacht werden kann. Zu 100 % werden diese Maßnahmen zwar nicht funktionieren, aber Liminiski geht es “um eine Reduzierung der Gefahren […]”.

Lizenzvergabe für bisher illegale Anbieter

Ein Streitfall bei den zähen Verhandlungen war auch die Frage, wie mit bisher illegalen Anbietern umgegangen werden soll. Während einige Online-Spielplattformen sich bereits jetzt an aktuelle und zukünftige Rechtsrahmen halten und so bei einer kommenden Lizenzvergabe gut dastehen, werden weiterhin illegal agierende Betreiber als nicht vertrauenswürdig gelten. Eine Lizenz ist somit zunächst in weiter Ferne. 

Dirk Schrödter, Chef der Staatskanzlei Schleswig-Holstein, versichert, dass eine einfache Absichtserklärung von illegale Anbietern, in Zukunft nur legales Glücksspiel anzubieten, nicht ausreiche.  

Dynamischer Glücksspielstaatsvertrag in wandelnden Zeiten

Der ständig in Bewegung befindliche Online-Markt fordert vom Staatsvertrag immer anpassungsfähig zu sein, um auf neue Formen und Märkte zu reagieren. Schrödter sieht in der Regulierung eine gute Antwort auf aktuelle Fragen, aber auch eine Basis für andere Bereiche wie beispielsweise E-Sports. 

Clemens Hoch bestätigt den GSSV als Grundlage für künftige Entwicklungen, der sowieso nicht für die nächsten 20 Jahre in gleicher Form gültig sein soll. Modifizierungen und Erweiterungen werden in den kommenden Jahren folgen, sodass aktuelle Fragen und Probleme bewältigt werden können. 

Quelle: Behörden Spiegel vom 06.10.2020

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